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Behördenkosten


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Behördenkosten

Die Behördengebühren (Behördliche Kosten) werden von der Standortbehörde eingehoben, und sind in der Regel nach erfolgreicher Absolvierung der Fahrprüfung per Erlagschein zu begleichen. Diese Behördenkosten setzen sich aus mehreren fixen, aber auch variablen Kostenpositionen zusammen. 

 

Sie können diese Behördenkosten aber auch gleich am selben Tag nach der erfolgreich bestandenen Fahrprüfung direkt bei der Führerscheinstelle der LPD in Wels einbezahlen.

 

Ebenso bestehen noch weitere finanzielle Kosten, an denen zuerst gar nicht gedacht wird, welche aber ebenso bei der Grundkalkulation für den Führerschein mit eingerechnet werden müssen.

  • Unterweisung in Lebensrettende Sofortmaßnahmen (Der Erste-Hilfe-Kurs)
  • Ärztliche Untersuchung
  • Eventuell ärztliche und psychologische Gutachten
  • Ausgaben für Lehrmittel
  • Gebühren für die Theorieprüfung(en)
  • Gebühren für die Fahrprüfung(en)
  • Gebühren für besondere Anträge, wie z.B. Bewilligung von Übungsfahrten oder Bewilligung von Ausbildungsfahrten
  • Gebühren für die Erstellung der Führerscheinscheckkarte und Zustellung per Post zur gewünschten Adresse
  • Gebühren für eine eventuell gewünschte Eilerledigung

Behördenkosten Theorieprüfung

Seit Jänner 2013 verrechnet die Standortbehörde EUR 5,50 pro absolviertes Modul und Antritt. Die Theorieprüfung für die Klasse B besteht aus zwei Modulen: Dem Grundwissen (Modul 1) und dem klassenspezifischem Wissen (Modul 2).

Bis Jänner 2013 verrechnete die Standortbehörde pro Prüfungstermin EUR 8,20. 

 

Beispiel für Behördenkosten: 

 
Der Kandidat besteht beide Module ("Grundwissen" und "B") beim ersten Mal :-). Die Behördengebühren sind somit 2 mal EUR 5,50, somit gesamt EUR 11,00. Fällt der Kandidat aber beim ersten Antritt bei einem der beiden Module (zum Beispiel "Grundwissen") durch, erhöhen sich die Gebühren durch den erneuten Antritt für das nicht bestandene Modul. Es sind somit 2 mal EUR 5,50 für den ersten Antritt ("Grundwissen" und "B") und 1 mal EUR 5,50 für den zweiten Antritt ("Grundwissen") zu verrechnen. Es entstehen somit EUR 16,50 an Behördenkosten.
 

Behördenkosten Praxisprüfung

Seit Jänner kostet jeder Antritt zur Praxisprüfung (also auch jeder Wiederholungsantritt) für

  • Klasse B,
  • Klasse BE,
  • Klasse A1, A2, A und
  • Klasse F

je Klasse EUR 60,00. Für alle anderen (großen) Klassen wird pro Antritt und pro Klasse EUR 90,00 verrechnet. Die Kosten der Praxisprüfung für die Berufsfahrer-Grundqualifikation (C95/D95) belaufen sich auch auf je EUR 90,00.

Bis Jänner 2013 wurde je Klasse und Antritt für B, BE, A und F EUR 32,70 und für alle anderen Klassen je EUR 50,80 verrechnet.

 

Beachten Sie bitte: In Ihrem LENKWERK-Kursmodul ist der erste Antritt zur Computerprüfung und zur Fahrprüfung bereits enthalten!

 

Beispiel für Behördenkosten:

 

Der Kandidat tritt zur praktischen Fahrprüfung der Klasse B an und besteht diese sofort :-). Es entstehen Kosten von EUR 60,00 für das erstmalige Antreten. Fällt der Fahrkandidat aber beim ersten Mal durch und erwirbt den Führerschein erst beim zweiten Anlauf ("der zweite Antritt") so werden EUR 120,00 verrechnet (2 x EUR 60,00).

Bis Jänner 2013 wurde je Klasse und Antritt für B, BE, A und F EUR 32,70 und für alle anderen Klassen je EUR 50,80 verrechnet,

 

Behördenkosten Führerscheinausstellung

Ersterteilung der Lenkerberechtigung. Es werden EUR 60,50 für die Führerschein-Scheckkarte verrechnet. Eine Ersterteilung kann man auch so verstehen: Der Kandidat hat noch keinen Scheckkartenführerschein, also keine Klasse B, oder auch keine Klasse AM)

Ausdehnung einer bereits bestehenden Lenkerberechtigung auf eine weitere Klasse (zB.: Sie besitzen die Klasse B und erweitern auf die Klasse A2/A) werden EUR 49,50 verrechnet.

Ausstellung eines Duplikates des Scheckkartenführerscheins: Es werden EUR 49,50 verrechnet.

Verlängerung einer befristeten Lenkberechtigung: EUR 49,50

 

 

Behördengebühren Ausbildungsfahrten (B mit "L17")

Die Behördengebühren für die Bewilligung von Ausbildungsfahrten betragen sofern keine zusätzlichen Beilagen vorgelegt werden EUR 42,90. Diese Gebühren werden bei Bestehen der Fahrprüfung am Kostenblatt zusammen mit den anderen Prüfungsgebühren ausgewiesen und sind mit den anderen Kosten gemeinsam zu bezahlen. Sie müssen somit nicht mehr - wie bisher - die Behördenkosten gleich bezahlen. Die Bewilligung wird Ihnen an Ihre angegebene Wohnadresse zugestellt.

 

Behördengebühren Übungsfahrten (B mit "L")

Die Behördengebühren für die Bewilligung von Übungsfahrtenbetragen beträgt sofern keine zusätzlichen Beilagen vorgelegt werden EUR 49,40. Diese Gebühren werden bei Bestehen der Fahrprüfung am Kostenblatt ausgewiesen und sind mit den anderen Kosten gemeinsam zu bezahlen.

 

Behördengebühren Fahrschulwechsel

Möchte der Kandidat die Fahrschule auf seinen eigenen Wunsch während seiner Fahrschulausbildung wechseln und die neue Fahrschule liegt in einer anderen Behördenzuständigkeit (die "alte" Fahrschule liegt in "Hintertupfingshausen" und die "neue" Fahrschule liegt in "ismir wurscht"), so sind vor dem Wechsel alle eventuell offenen Behördengebühren (nicht bestandene/bestandene Theorieprüfung und eventuell auch nicht bestandene Praxisprüfung, Gebühren für die Bewilligung von L/L17-Fahrten) einzubezahlen. Erst danach kann der Kandidat erfolgreich für den Wechsel der Fahrschule vorgemerkt werden..

 

Warum sind vor einem Fahrschulwechsel die Behördengebühren zu bezahlen?

Gleich vorweg! Als "Behördengebühren" werden hier die Gebühren für die Theorieprüfung und die Praxisprüfung angesehen. Da diese Gebühren immer bei der "Wohnsitzbehörde" der jeweiligen Fahrschule entstehen, müssen diese auch dort bezahlt werden. Eine "behördenübergreifende" Zahlungsmodalität gibt es trotz Internet und Bundesländerverständigung anscheinend immer noch nicht.

Zur besseren Verständlichkeit ein paar Beispiele:

 

Legende:

GW = Grundwissen bei Theorieprüfung

B = Klassenspezifisches Wissen B bei Theorieprüfung

B Praxis = Antritt zur praktischen Prüfung PKW

 

Beispiel 1:

 
Der Kandidat hat sich bei einer Fahrschule eingeschrieben für Klasse B Vollausbildung und besteht bei der Theorieprüfung das Gebiet GW sofort und das Gebiet B auch beim dritten Antritt nicht. Er möchte jetzt die Fahrschule wechseln.
Kosten bisher: 1 x GW = EUR 5,50, 3 x B = EUR 16,50, Gesamt = EUR 22,00
Lösung: Der Kandidat bezahlt bei der Wohnsitzbehörde die offenen Behördenkosten in der Höhe von EUR 22,00 bar oder per Erlagschein. Sobald diese Kosten verbucht sind, kann der Führerschein-Akt zu einer anderen Wohnsitzbehörde gewechselt werden. Achtung! Wenn sich die "neue Fahrschule" mit der "alten Fahrschule" dieselbe Wohnsitzbehörde teilt, müssen die Behördengebühren vor dem Fahrschulwechsel nicht bezahlt werden!
 

Beispiel 2:

 
Der Kandidat hat sich bei einer Fahrschule eingeschrieben für Klasse B Vollausbildung und besteht bei der Theorieprüfung die Gebiete GW und B sofort. Bei der praktischen Prüfung hat er aber Pech und ist schon zweimal gefallen. Jetzt er möchte er gerne bei einer anderen Fahrschule sein Glück erneut versuchen.

Kosten bisher: 1 x GW = EUR 5,50, 1 x B = EUR 5,50, 2 x B Praxis = EUR 120,00, Gesamt = EUR 131,00

Lösung: Der Kandidat bezahlt bei der Wohnsitzbehörde die offenen Behördenkosten in der Höhe von EUR 131,00 bar oder per Erlagschein. Sobald diese Kosten verbucht sind, kann der Führerschein-Akt zu einer anderen Wohnsitzbehörde (Fahrschule) gewechselt werden. Achtung! Wenn sich die "neue Fahrschule" mit der "alten Fahrschule" dieselbe Wohnsitzbehörde teilt, müssen die Behördengebühren vor dem Fahrschulwechsel nicht bezahlt werden!
 

Haben Sie noch weitere Fragen? Wir bei LENKWERK stehen Ihnen während unserer Bürozeiten jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

 


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