Überprüfungen am Fahrzeug

Überprüfung der Räder (Beschädigungen, Reifendruck)

Profiltiefe

  • erkennbar am Indikator (TWI oder Hersteller-Logo)
  • Sommerreifen: mindestens 1,6 mm (Mindestprofiltiefe) etwa über drei Viertel der Laufflächenbreite
  • mindestens 4 mm bei Winterreifen mit Radialbauart
  • mindestens 5 mm bei Winterreifen mit Diagonalbauart

Die Profiltiefe kann auch durch eine Profiltiefenlehre gemessen werden.

Beschädigungen

  • keine Risse oder Einrisse bis zum Gewebe
  • kein Reifenbiß (Gewebebruch) am Reifen
  • keine Beschädigungen an der Felge (Felgenhorn)
  • Radmuttern müssen fest angezogen (vorhanden) sein
  • keine ungleichmäßige Abnützungen der Laufflächen

Reifendruck

  • steht fahrerseitig an der B-Säule (oder Betriebsanleitung)
  • zu wenig Druck führt zu einer schlechteren Bodenhaftung und höherem Verschließ (Gefahr des Reifenplatzers)
  • zu hoher Druck führt zu schlechterer Bodenhaftung und höherem Verschließ in der Mitte der Lauffläche
  • unterschiedliche Insassenanzahl, unterschiedliche Beladung und unterschiedliche Geschwindigkeiten müssen durch geänderten Luftdruck ausgeglichen werden.

 

Die Kontrolle der des richtigen Luftdrucks wird an der Tankstelle bei kaltem Reifen mittels Manometer durchgeführt.

  • Winterausrüstungspflicht besteht vom 1. November bis zum 15. April des nächsten Jahres, also 5,5 Monate
  • Spikesreifen dürfen zwischen dem 1. Oktober und 31. Mai verwendet werden.

Reifenbezeichnung

Erkläre die Reifenbezeichnung 185/70 R 14 84 S

"Teil" der Reifenbezeichnung Erklärung
185 Reifenbreite in Millimeter (mm) nicht in cm. 

70

 

Reifenflankenhöhe in Prozent von der Reifenbreite.

Beispiel: 70% von 185mm

R

 

Radialbauart des Reifens "R" oder auch Stahlgürtelreifen. Handelt es sich um einen Diagonalreifen steht anstatt dem "R" entweder gar nichts oder ein Bindestrich "-"

14

Der Reifeninnendurchmesser oder Felgendurchmesser in Zoll. Ein Zoll sind 2,54 cm

84

Belastungskennzahl: 500 Kilogramm Tragfähigkeit pro Reifen

S

Geschwindigkeitsbuchstabe: für 180 km/h

weitere Bezeichnungen:

"Teil" der Reifenbezeichnung Erklärung
M & S Matsch & Schnee, Bezeichnung für Winterreifen

M & SE

 

Spikes-Reifen (Eisreifen) mit Spikes-Aufkleber am Heck des KFZ, Spikestifte stehen ca. 2 mm aus dem Reifenprofil
TUBELESS schlauchlos
TUBETYPE mit Luftschlauch

Überprüfung der Bremsanlage

Bremsflüssigkeit

  • Bremsflüssigkeit immer zwischen Minimum und Maximum-Markierung
  • Bremsbehälter besteht aus zwei Kammern (zwei Bremskreise)
  • Bremsflüssigkeitsstand muss in beiden Kammern gleich hoch sein
  • wenn Bremsflüssigkeit fehlt - Dichtheitsprobe durchfhühren
  • wenn Bremsflüssigkeit fehlt und die Bremsanlage dicht ist, dann die Bremsklötze in einer Fachwerkstätte tauschen lassen
  • Bremsflüssigkeit alle ein bis zwei Jahre tauschen (Hygroskopie)
  • nicht selber nachfüllen, sondern Werkstätte aufsuchen

Totgang

  • etwa 2 bis 3 cm - danach ein fester Widerstand

Druckprobe

  • wenn ein federnder Widerstand des Pedals besteht - langsam zur Fachwerkstätte fahren

Dichtheitsprobe (Dichtheit überprüfen)

  • 30 Sekunden fest auf das Bremspedal steigen
  • Bremspedal darf nicht nachgeben - Bremssystem ist dicht
  • keine Weiterfahrt, wenn das bremspedal komplett durchgetreten werden kann - beide Bremskreise sind undicht!!
Bei der Dichtheitsprobe wird nur das Bremssystem auf Dichtheit kontrolliert - nicht die Bremsen selber, d.h. Funktionsfähigkeit der Bremse, bzw. Bremswirkung wird nicht geprüft

Bremskraftverstärker überprüfen

  • mehrmals kräftig mti dem Bremspedal pumpen
  • danach das Bremspedal fest mit dem Fuß gedrückt halten
  • Motor starten
  • Bremspedal muss angesaugt werden (spürbar)
  • wird das Bremspedal nicht angesaugt, fubnktioniert der Bremskraftverstärker nicht korrekt! Der Bremsweg ist länger!!

Bremslichter

  • Sichtkontrolle von Außen durch den Lenker
  • auch im Widerschein durch den Rückblickspiegel beobachtbar

Kontrollleuchte

  • Bremskontrollleuchte darf während der Fahrt nicht aufleuchten (sofort reechts ranfahren, stehenbleiben)

Feststellbremse

  • Totgang maximal drei bis fünf Rasten (laut Betriebsanleitung)
  • Feststellbremse dient zur Absicherung des Fahrzeuges und zur Anfahrhilfe bei Steigungen (gegen Rückrollen)

Feststellbremse überprüfen

  • Die Feststellbremse laut Betriebsanleitung anziehen
  • Anfahrprobe im 1. Gang aber ohne Gas!
  • Fahrzeug darf sich dabei nicht in Bewegung setzen - der Motor muss absterben!

Rollbremsprobe mit 10 km/h bis 20 km/h

  • es wird festgestellt, ob die Bremse gleichmäßig wirkt
  • nach starkem Abbremsen muss das Fahrzeug ruckartig und ohne Verdrehen des Lenkrades zum Stillstand kommen
  • Die Durchführung hat auf einem verkehrsberuhigten Platz (Parkplatz) durchgeführt zu werden
  • trockene, griffige Fahrbahn, keine peersonengefährdung

Fahrbremsprobe mit 50 km/h

  • Durchführung im verkehrsberuhigtzen Bereich (Parkplatz)
  • Abbremsen aus 50 km/h ab einem markanten Punkt. Der Bemsweg sollte dabei nicht mehr als etwa 12 bis 15 Meter betragen
  • Bremsweg nicht länger als 25 Meter
  • trockene, griffige Fahrbahn, keine Personengefährdung

Überprüfung der Beleuchtung

Zustand aller Leuchten

  • keine Verschmutzung und Beschädigungen der Gläser
  • Reflektoren müssen sauber zu sein

Was leuchtet noch zusätzlich zum Abblendlicht?

Kennzeichenbeleuchtung, Armaturenbrettbeleuchtung, Schlußleuchten, Begrenzungslicht

Einstellung des Abblendlichtes

  • Abblendlicht darf den Gegenverkehr nicht blenden
  • Einstellregler benützungn um bei schwerer Beladung den Gegenverkehr nicht zu blenden
  • Leuchtweite Abblendlicht - ausreichend ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden
  • Leuchtweite Fernlicht - etwa 300 Meter

Heckleuchten

  • Schlussleuchten: leuchten bei jeder Lichtstuge
  • Kennzeichenbeleuchtung: leuchtet bei jeder Lichtstufe
  • Nebelschlussleuchte
  • Rückfahrscheinwerfer: Die Zündung einschalten und den Retourgang einlegen (weißes Licht leuchtet)
  • Bremsleuchte: Bremspedal mit dem Fuß betätigen
  • Blinkerleuchten: Blinkerhebel mit der Hand betätigen oder Alarmblinkanlage einschalten.

Signal- und Warneinrichtungen

Achtung! Hupe, Lichthupe und Alarmblinkanlage müssen auch ohne Zündung funktionieren!

Lichthupe

  • am Blinkerhebel positioniert
  • zur Kontrolle den Blinkerhebel zum Lenkrad ziehen und wieder loslassen (kann Typenbezogen auch anderwertig bedient werden)
  • Verwendung: wenn es die Verkehrssicherheit erfordert ohne jemanden zu blenden

Hupe

  • in der Mitte des Lenkrades (Symbol am Lenkrad)
  • zur Kontrolle kurz betätigen - beachte, dass eventuell ein Hupverbot bestehen kann (Krankenhaus)
  • Verwendung: wenn es die Verkehrssicherheit erfordert

Alarmblinkanlage

  • zur Kontrolle kurz einschalten
  • Verwendung: bei stillstehendem fahrzeug (Panne, Unfall, bei zu- und aussteigenden Kindern bei einem Schülertransport)
  • Verwendung: bei fahrendem Fahrzeug
    nachkommende Lenker vor einer Gefahr warnen oder wenn das eigene Fahrzeug eine Gefahr darstellt (bei angeschlepptem Fahrzeug)

Überprüfung am Lenkrad

Totgang

  • Lenkrad durch das geöffnete Fenster nach links und rechts drehen
  • Vorderräder müssen dem Lenkradeinschlag folgen
  • Einschlag immer weiter verringern bis sich die Vorderräder gerade nicht mehr mitbewegen
  • fixen Punkt beim Bewegen des Lenkrades merken (Beispiel Blinkerhebel), der Lenkungstotgang darf maximal 2 Fingerbreit (ca. 2 cm) sein

Reifenbild kontrollieren

  • gleichmäßige Abnützung kontrollieren (an der Tankstelle)
  • bei erkennbarer ungleichmäßiger Abnützung in die Fachwerkstätte fahren und Fehler beheben lassen
  • Erreichend es Mindestprofils ist zu kontrollieren

Kontrolle im Motorraum

LENKWERK Farschule Fahrzeug
© Foto: Thomas Maier
  • Behälter für die Scheibenwischwaschflüssigkeit
  • Behälter für die Kühlflüssigkeit
  • Behälter für die Bremsflüssigkeit
  • Batterie
  • Ölpeilstab
  • Öleinfüllöffnung
  • Sicherungskarten

Ausreichende Sicht

Scheibenwischer

  • Erklären der Funktion der Scheibenwischer, sowie der Scheiben-Wischwaschanlage
  • Eventuell auch Heckscheibenwischer

Heckscheibenheizung und Gebläse

  • Schnelles Auffinden des Schalters für die Heckscheibenheizung.
  • Erkläre den Funktion (hoher Stromverbrauch)
  • Erklären des Gebläses, eventuell auch bei Vorhandensein der Klimaanlage
  • Umluftschalter, Gebläsedüsen und Gebläsestärke

Plakette (Pickerl) §57 a KFG

Die Begutachtungsplakette zeigt an, dass die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeuges überprüft wurde und wann der nächste Begutachtungstermin fällig ist.

gelochte Felder zeigend ie nächste Begutachtung an

  • Äußerer Ring: Das Monat, wann die nächste Überprüfung stattfindet.
  • Innerer Ring: Das Jahr, wann die nächste Überprüfung stattfindet
  • Die Begutachtung darf bis zu ein Monat vorher und bis zu vier Monate nach der gtelochten Markierung durchgeführt werden.
  • Dieser Toleranzzeitraum gilt nur in Österreich. Bei Fahrten ins Ausland  vorher nachfragen
  • "Weißes Pickerl" für schadstoffarme KFZ
  • In der ersten zeile steht das kennzeichen
  • in der zweiten Zeile eine fortlaufende Nummer und der Code der ausstellenden Prüfungsstelle

Überprüfung der Flüssigkeitsstände

Bremsflüssigkeit

  • Bremsflüssigkeit zwischen Minimum und Maximum-Markierung
  • Ausgleichsbehälter besteht aus zwei Kammern (2 bremskreise)
  • Bremsflüssigkeitsstand muss in beiden Kammern stets gleich hoch sein
  • wenn Bremsflüssigkeit fehlt - ist die Dichtheitsprobe durchzuführen
  • wenn Bremsflüssigkeit fehlt und die Dichtheitsprobe durchgeführt wurde und sich dabei herausgestellt hat, dass die Bremskreise dicht sind, dann die Bremsklötze in einer Fachwerkstätte austauschen lassen
  • Bremsflüssigkeit ist alle ein bis zwei Jahre zu wechseln (Hygroskopie)
  • Nicht selbst nachfüllen, sondern Werkstätte aufsuchen (Lufteinschluß - Ausfall der Bremse ist möglich)

Kühlflüssigkeit

  • Flüssigkeitsstand immer zwischen Minimum und Maximum-Markierung
  • im Herbst (rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit) ist auf ausreichend Frostschutz zu achten (eventuell nachfüllen)
  • Flüssigkeitszusatz soll auch vor Korrission schützen
  • Gefahr bei zuwenig Flüssigkeit: Überhitzung des Motors und Kolbenreiber!
  • bei zu wenig Flüssigkeit ist ausreichend Wasser nachzufüllen
  • fehlende Flüssigkeit auffüllen laut Betriebsanleitung

Scheibenwaschanlage

  • auf ausreichenden Wasserstand im behäter achten
  • im Sommer eventuell Reinigungsmittel beimengen (Alkoholbasis)
  • im Winter Frostschutzmittel beimengen (keine Fette!)
  • fehlened Flüssigkeit laut Betriebsanleitung auffüllen

Motoröl

  • Voraussetzung für die Kontrolle: waagrechte, ebene Fahrbahn, abgestellter Motor
  • 3 bis 5 Minuten warten, bis das Motoröl wieder zur Gänze in die Ölwanne  an der Unterseite des Motors zurückgeronnen ist (verfälschtes Meßergebnis)
  • Peilstab herausziehen und mit einem flusenfreien Tuch abwischen
  • Peilstab wieder ganz einführen (ohne zu knicken)
  • Peilstab wieder herausziehen, danach waagerecht halten, sonst kann durch das Verrinnen von Öl das Meßergebnis verfälscht werden.
  • Ölstand soll zwischen der Minimum und Maximum-Markierung liegen
  • Gefahr bei zu wenig Öl: Kolbenreiber (Motorverreiber) Faustregel: 1 cm fehlendes Motoröl am Peilstab entspricht einer Nachfüllmenge von ca. 1 l Motoröl
  • Gefahr bei zuviel Motoröl: Das Motoröl wird durch die Rotation der Kurbenwelle durchgeschlagen und aufgeschäumt und es kann so zu einem Verlust der Viskosität (innere Reibung) führen.
  • fehlendes Motoröl auffüllen laut Betriebsanleitung

 

Batterie

Überprüfung der Batterie (12 Volt)

  • Die Batterie auf festen Sitz im Fahrzeug überprüfen
  • Batteriesäurestand (in allen Kammern) prüfen - alle Bleiplatten müssen bedeckt sein
  • Den verdunsteten Wasseranteil der Batteriesäure mit destilliertem Wasser auffüllen (Grund: Bleiplatten sind nicht ausreichend bedeckt)
  • Pole der Batterie mit Polfett ausreichend einfetten
  • die meisten Autobatterien sind bereits wartungsfrei (wartungsfreie Batterien haben keine Wartungsöffnungen)

Sicherungen

Die Aufgabe der Sicherungen ist es, einen Kabelbrand zu verhindern, der durch Kurzschlüsse im elektrischen System entstehen kann. Ersatzsicherungen sind mitzunehmen.

Keilriemen

Aufgabe des Keilriemens

  • Antrieb der Lichtmaschine, Wasserpumpe, Servopumpe, Klimaanlage
  • ein funktionierender (intakter) Keilriemen ist wichtig für die Stromversorgung, Motorkühlung, Lenkung

Spannung des Keilriemens

  • bei kaltem Motor überprüfen - Verbrennungsgefahr
  • mit dem Finger den Keilriemen nach unten drücken - der Keilriemen darf maximal 1 bis 1,5 cm nachgeben

Zustand des Keilriemens

  • auf Brisse und Bruchstellen überprüfen

Reifen: Geschwindigkeitsbuchstaben

Der Geschwindigkeitsindex oder auch "Speed-Index" bezieht sich auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit des Reifens in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit (Tragfähigkeitsindex). Diese Höchstgeschwindigkeit gibt an, bis zu welcher gefahrenen Geschindigkeit mit dem Fahrzeug der Reifenhersteller bei korrektem Reifendruck einen einwandfreien Dauerbetrieb gewährleistet.

 

Bei der Reifenbezeichnung befindet sich der Geschwindigkeitsindex als Buchstabe am Ende der bezeichnung (letzte Stelle). Die Reifenbezeichnung ist an der Flanke des Reifens abzulesen.

Die Buchstaben des Geschwindigkeitsindex haben folgende Bedeutung:

 

Geschwindigkeitsindex

Buchstabe

erlaubte Höchstgeschwindigkeit

 

G bis 90 km/h
J bis 100 km/h
L bis 120 km/h
M bis 130 km/h
N bis 140 km/h
P bis 150 km/h
Q bis 160 km/h
R bis 170 km/h
S bis 180 km/h
T bis 190 km/h
H bis 210 km/h
V bis 240 km/h
VR über 210 km/(h
W bis 270 km/h
ZR über 240 km/h
ZR mit Zusatz Y bis 300 km/h

Innenkontrollen

Sitzeinstellungen

  • Der Fahrersitz ist so einzustellen, dass bei durchgetretenem Kupplungspedal der linke Fuß noch leicht angewinkelt ist.
  • mit beiden Handballen das Kenkrad oben mittig berühren, dabei dürfen die Hände nicht ganz ausgestreckt sein und
  • die Fahrerlehne sollte leicht nach hinten geneigt sein, etwa 110 Grad
  • bei vielen Fahrzeugen kann das Lenkrad noch in der Höhe und in der Entfernung zum Fahrer eingestellt werden

Kopfstütze

  • die Oberkante der Kopfstütze soll eine Linie mit dem Scheitel des Kopfes bilden.
  • der Abstand zwischen Kopfstütze und Kopf soll etwa 2 bis 3 Handbreiten sein (ca. 5 cm)

Sicherheitsgurt

  • schon vor dem Angurten, dicke, wamstige, aufbauschende Kleidung, wie Mändel, dicke Jacken ausziehen (Bewegungsfreiheit, Verletzungsgefahr bei Unfällen)
  • Höhenverstellung an der B-Säule
  • Der Gurt darf an keiner Stelle verdreht oder gar eingeklemmt sein
  • nach dem Angurten ist der Beckengurt nachzuspannen
  • nach schweren Auffahrunfällen sind die Gurte austauschen zu lassen

Warnleuchten und Kontrollleuchten

Feststellbremse

  • Ursache: Handbremshebel ist angezogen (Absicherung des KFZ)
  • Sofortmaßnahmen: Handbremshebel lösen

Bremskontrollleuchte leuchtet auf

  • Ursache: zu wenig Bremsflüssigkeit (Undichtheit, Bremsklötze)
  • Gefahr: Bremsversagen
  • Sofortmaßnahme: sofort anhalten, Alarmblinkanlage, Fehlersuche
  • Kontrolle: Dichtheitsprobe sofort durchführen. Ist die Betriebsbremse dicht, sind die Bremsklötze zu erneuern

Öldruckkontrollleuchte leuchtet auf

  • Ursache: Motor wird nicht mehr ausreichend genug geschmiert
  • Gefahr: Kolbenreiber (Blockieren des Motors und der Antriebsräder)
  • Sofortmaßnahme: sofort auskuppeln, anhalten, Motor abstellen
  • Kontrolle: Meßung des Motorölstandes, wenn Motoröl in Odnung ist keine Weiterfahrt, da die Motorschmierung nicht mehr gewährleistet ist.

Ladekontrollleuchte leuchtet auf

  • Ursache: Lichtmaschine liefert keinen Strom mehr und lädt die Batterie nicht mehr auf
  • Gefahr: Entladung der Batterie. Wenn der Keilriemen gerissen ist kann auch der Totalausfall des Kühlkreislaufes möglich sein
  • Sofortmaßnahme: Fernthermometer beobachten - Werkstätte aufsuchen
  • Kontrolle: Keilriemen der Lichtmaschine kontrollieren

Temperaturwarnleuchte leuchtet auf

Ursache: Motor wird nicht mehr ausreichend gekühlt

Gefahr: Kolbenreiber durch Überhitzen des Motors

Sofortmaßnahme: anhalten

Kontrolle: Kühlmittel, Keilriemen der Wasserpumpe

Airbagkontrollleuchte leuchtet auf

  • Ursasche: die Airbagsteuerung meldet einen Fehler
  • Gefahr: im Notfall funktioniert der Airbag nicht
  • Sofortmaßnahme: in einer Fachwerkstätte den Fehler beheben lassen

ABS-Kontrollleuchte leuchtet auf

  • Ursache: die Airbagsteuerung meldet einen Fehler
  • Gefahr: bei einer Notbremsung kann es zu einem Blockieren der Räder kommen
  • Maßnahme: Fehler in der Fachwerkstätte beheben lassen

Blinkerkontrollleuchte leuchtet auf

  • blinkt ein bis zweimal pro Sekunde
  • zeigt an, dass der Fahrtrichtungsanzeiger eingeschaltet ist.
  • blinkt rechts oder links eine Seite doppelt so schnell, ist auf dieser Seite ein Fahrtrichtungsanzeiger ausgefallen. 

Fernlichtkontrollleuchte (Aufblendlicht)

  • Diese Leuchte leuchtet auf, wenn das Fernlicht eingeschaltet wird (bei unseren Fahrschulfahrzeugen schalten Sie das Fernlicht ein, in dem Sie den Blinkerhebel von sich wegdrücken).
  • Diese Leuchte leuchtet auf, wenn die Lichthupe verwendet wird (bei unseren Fahrschulfahrzeugen schalten Sie die Lichthupe ein, in dem Sie den Blinkerhebel zu sich herdrücken).
  • Diese Konstollleuchte ist keine Funktionsleuchte

 

Nebelschlußleuchte

  • leuchtet, wenn die Nebelschlußleuchte eingeschaltet wird.
  • Diese Kontrollleuchte ist keine Funktionsleuchte

 

Vorglühkontrollleuchte leuchtet auf

  • Leuchtet während des Heizvorgangs bei Dieselmotoren auf
  • Erst nach dem Erlöschen kann der Dieselmotor reibungslos angestartet werden

Weitere Informationen und Downloads


www.LENKWERK.at

Die Führerschein-Manufaktur