Fahrüberprüfung Klasse B


Fahrprüfung Klasse A1, A2, A

Überprüfung am Fahrzeug


Fahrüberprüfung Klasse BE


Telefon: 07242 | 277 950

Überprüfung am Fahrzeug

Reifen/Räder

© Foto: mmm-Software
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Aufgaben der Räder und Reifen:

 

Durch die Räder wird der Kontakt zur Fahrbahn und somit die Bodenhaftung hergestellt. Antriebskräfte, Bremskräfte sowie Seitenführungskräfte werden auf die Fahrbahn übertragen.

 

Die Dimension der Felgen und der Reifen muss mit den Angaben im Typenschein übereinstimmen, die Felgendimension darf also nur verändert werden, wenn die andere Felgen im Typenschein eingetragen ist.

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Arten von Felgen:

  • Speichenfelgen
  • Leichtmetallgussfelgen
  • Verbundfelgen

Ersetzt man zum Beispiel die serienmäßigen Speichenfelgen durch Leichtmetallfelgen, muss dies behördlich genehmigt werden.

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Kontrolle der Felgen:

 

Dazu muss das zu überprüfende Rad entlastet werden. Das Rad oben und unten angreifen und seitlich hin- und herbewegen,

Unterscheidung der Reifen:

  • Radialreifen (einen für die Straße zugelassenen Radialreifen erkennen Sie an der Aufschrift "R", zusätzlich weist der Reifen ein Prüfzeichen auf)
  • Diagonalreifen

Grundsätzlich sind Reifen gleicher Bauart zu verwenden. Falls Mischbereifung verwendet werden darf, muss dies im Typenschein als erlaubt angegeben sein.

  • Reifen mit Schlauch (tubetype)
  • Schlauchlose Reifen (tubetype)

Überprüfung der Bereifung

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Profiltiefe 

  • Erkennbar an den TWI-Stellen (indikatoren)
  • mindestens 1,6 mm

Vorsicht: Indikator meistens auf 1 mm

 

Beschädigungen am Reifen 

  • Keine Risse bis zum Gewebe
  • Keine Beulen (Reifenbiss)
  • Felge nicht beschädigt

Wuchtgewichte 

  • Fehlende Wuchtgewichte verursachen ein Flattern der Lenkung
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Laufrichtung 

  • vorgeschriebene Laufrichtung beachten (Pfeil auf der Seitenwand des Reifens)

Kontrolle mit dem Typenschein, Betriebsanleitung oder Zulassungsbescheinigung (Teil 1) 

  • Abmessung (Dimension)
  • zulässige Fahrgeschwindigkeit
  • zulässige Tragfähigkeit
  • Prüfzeichen
  • gleiche Bauart (Radial-, Diagonal-,oder Mischbauart), wenn es im Typenschein erlaubt ist, dürfen auch verschiedene Bauarten verwendet werden
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Reifendruckkontrolle 

  • Kontrolle bei kalten Reifen mittels Manometer durchführen (Reifendruck laut Betriebsanleitung)

Gefahren bei zu geringem Reifendruck 

  • Bremsweg wird länger
  • Motorrad neigt zum Pendeln
  • Gummiablösungen auf der Lauffläche bei hohen Geschwindigkeiten


Reifendruck zu hoch 

  • Reifen nützt sich in der Reifenmitte stark ab
  • Federwirkung des Reifens wird schlechter, das Rad beginnt zu springen

Unterschiedliche Drücke 

  • voll beladen, für längere Strecken schneller Fahrt und bei Verwendung von Winterreifen zu beachten

Kontrolle bei Leichtmetallfelgen 

  • Sichtkontrolle

Kontrolle bei Speichenräder: 

  • Sichtkontrolle
  • eventuell Klangprobe

Fahrwerk

Rahmen

Aufgabe:

Der Rahmen bildet das tragende Gerüst eines Motorrades. Er ist maßgeblich für die Stabilität und muss daher besonders verwindungssteif sein.


Kontrolle:

Ist der Rahmen nach einem Sturz deutlich verbogen, dürfen Sie keinenfalls weiterfahren. Der Rahmen muss unbedingt in einer Fachwerkstätte vermessen und auf sichtbare und unsichtbare Beschädigungen (Haarrisse) überprüft werden!


Ein verzogener Rahmen beeinflusst die Fahrstabilität erheblich und kann - vor allem bei höherer Geschwindigkeit - zum Pendeln führen. Sturzgefahr!


Seitenständer

Der Seitenständer ist am Rahmen befestigt. Um ein Wegfahren mit ausgeklapptem Seitenständer zu verhindern, sind vom Gesetzgeber Sicherungseinrichtungen dafür vorgeschrieben:

  • Entweder ein Federzug, welcher beim Aufrichten des Motorrades den Seitenständer einklappt
  • oder ein Zündunterbrecher, der beim Einlegen eines Ganges den Motor absterben lässt.

Einige Motorräder sind überdies mit einem Hauptständer (Mittelständer) ausgerüstet, damit das Motorrad aufgebockt werden kann.

Lenkung

Die Gabel darf sich weder vor- noch rückwärts bewegen lassen.


Verhalten:


Wird ein Spiel im Gsbelkopflager festgestellt, sollte aus Sicherheitsgründen nicht mehr gefahren werden.


Der Schaden muss in einer Fachwerkstätte behoben werden!


Ein zu großes Spiel im Gabelkopflager ist eventuell beim Bremsen zu erkennen. Überdies kann es bereits bei geringer Fahrgeschwindigkeit zum Flattern des Vorderrades führen. Die Fahrstabilität nimmt ab, das Kurvenverhalten wird schlechter (Sturzgefahr).


Flatter ist eine Schwingung, die ausschließlich den Lenker betrifft und tritt häufig im Geschwindigkeitsbereich von 80 km/h bis 100 km/h auf.


Flattern kann allerdings auch andere Ursachen haben, wie beispielsweise einen zu locker eingestellten Lenkungsdämpfer, fehlende Wuchtgewichte an der Vorderradfelge, mittig stark abgefahrene Reifen oder eine ungeeignete, nachträglich angebrachte Verkleidung.


Verhalten, wennes zum Flattern kommt:


  • Auskuppeln
  • Tempo verringern
  • Lenkung gut festhalten
  • Knieschluss verstärken
  • Fachwerkstätte aufsuchen (Fahren Sie langsam und vorsichtig zur nächsten Werkstatt)

Federung und Dämpfung des Vorderrades

Aufgabe:

Die Federung und Dämpfung des Vorderrades sowie dessen Führung erfolgen mittels einer Teleskopgabel. 

Auf unebener Fahrbahn wird durch die Stoßdämpfer die Bodenhaftung sichergestellt.

 

Durch defekte Schwingungsdämpfer verlängert sich der Bremsweg, das Fahrverhalten wird unruhig. Überdies kann die Fahrlinie nicht eingehalten werden. Sturzgefahr!

 

Kontrolle:

  • Auf sichtbare Schäden
  • Ölaustritt
  • Parallelität der Gabelholme
  • Funktionsüberprüfung mittels Wipptest

Eine genaue Funktionsüberprüfung kann nur in einer Fachwerkstätte durchgeführt werden.

Mängel sind unverzüglich in einer Fachwerkstätte zu beheben. Das Hydrauliköl in den Stoßdämpfern muss laut Betriebsanleitung in einer Fachwerkstätte gewechselt werden.

Hinterradschwinge

Das Hinterrad ist entweder in einer Schwinggabel oder an einer Einarmschwinge befestigt. Die Hinterradschwinge selbst ist über das Schwingenlager beweglich mit dem Rahmen verbunden.


Kontrolle und Wartung:

  • Schmierung des Schwingenlagers laut Betriebsanleitung
  • Das Schwingenlager darf seitlich keinenfalls ein spürbares Spiel aufweisen

Überprüfung

Das Motorrad steht auf dem Mittelständer, das Hinterrad wird entlastet. Nun versucht man die Hinterradschwinge kräftig seitlich hin- und herzubewegen. Dabei darf kein Spiel spürbar sein!


Bei höheren Geschwindigkeiten, beim Kurvenfahren, beim Gasgeben oder Gaswegnehmen kann ein Spiel im Schwingenlager zum Pendeln führen (Sturzgefahr).


Pendeln ist eine Schwingung, die sich über das gesamte Motorrad erstreckt und Unruhe im Fahrverhalten hervorruft. Pendeln ist er im höheren Geschwindigkeitsbereich zu erwarten.

Mögliche andere Ursachen für Pendeln ergeben sich eventuell aus einer falsch verteilten Beladung (Überladung des Heckbereiches - Topcase), mittig stark abgefahrene Reifen, Lagerspielen in den Fahrwerkskomponenten oder aus einem Höhen- bzw. Seitenschlag der Räder (Unwucht).


Verhalten, wenn es zum Pendeln kommt:

  • Auskuppeln
  • Lenker gut festhalten
  • Knieschluss verstärken
  • Zügig bremsen bis das Pendeln nachlässt
  • Vorsichtig zur Fachwerkstätte fahren

Federung und Dämpfung des Hinterrades

Aufgabe:

Die Federung des Hinterrades erfolgt entweder über beidseitig angebrachte Federbeine kombiniert mit Stoßdämpfern oder üb ein zentrales Federbein-Stoßdämpfer-Element. Aufgabe der Stoßdämpfer ist es, auf unebener Fahrbahn für gute Bodenhaftung zu sorgen, damit Bremskräfte, Antriebskräfte und Seitenführungskräfte optimal auf die Fahrbahn übertragen werden können.

 

Bei defekten Schwingungsdämpfern wird das Fahrverhalten unruhig und das Motorrad neigt zum Pendeln. Durch die verminderte Bodenhaftung verlängert sich überdies der Bremsweg. Sturzgefahr!

 

Kontrolle:

  • Auf sichtbare Schäden
  • Ölaustritt
  • Funktionsüberprüfung mittels Wipptest

Eine genaue Überprüfung ist nur in der Fachwerkstätte möglich.

 

Bei vielen Motorrädern kann durch Verdrehen eines Stellringes oder Stellrades am Dämpfungsrohr des Federbeines die Vorspannung ("Härte") der Hinterradfederung je nach Belastung eingestellt werden (Solobetrieb, Beifahrer, Gepäck). Siehe dazu bitte die Betriebsanleitung!

Überprüfung der Bremsanlage

Standbremsprobe bei hydraulischer Übertragungseinrichtung

© Foto: mmm-Software
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Bremsflüssigkeit im Ausgleichsbehälter 

  • Das Motorrad muss aufrecht stehen
  • Ausgleichsbehälter der Bremsflüssigkeit muss waagrecht sein
  • Die Bremsflüssigkeit muss bei neuen Bremsklötzen bis zur Maximummarkierung reichen.
  • Darf bei fortschreitender Bremsbelagsabnützung durch die automatische Nachstellung der Bremsklötze bis zur Minimimmarkierung absinken.
  • Bei Erreichen der Mindestmarkierung müssen neue Bremsklötze montiert werden.
  • Alter der Bremsflüssigkeit (maximal 2 Jahre im System sonst absinken des Siedepunktes)
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Bremsbelagabnützung bei Scheibenbremse 

  • An den Bremsklötzen befinden sich eine Markierung (Kerbe)
  • Bis zu dieser Kerbe dürfen sich die Bremsbeläge abnützen
  • Sind keine Markierungen vorhanden müssen die Bremsbeläge spätestens bei einer Belagsstärke von 2 mm ausgetauscht werden

Leerweg am Bremshebel 

  • Soll 1 bis 2 cm, am Ende des Bremshebels gemessen, betragen
  • Durch die automatische Nachstellung der Bremsklötze an die Bremsscheibe bleibt der Leerweg mit zunehmender Abnützung der Bremsklötze unverändert.

Druckprobe am Bremshebel 

  • Der Widerstand am Bremshebel muss hart und fest sein
  • Wenn der Widerstand am Bremshebel weich und federnd ist, befindet sich Luft in der Bremsflüssigkeit. Ein geschulter Mechaniker muss die Bremsanlage entlüften

Dichtheitsprobe 

  • Der Bremshebel wird mit ganzer Kraft über einen längeren Zeitraum (mindestens 30 Sekunden) betätigt und darf nicht nachgeben
  • Gibt der Bremshebel nach, ist das Bremssystem undicht.

Standbremsprobe bei mechanischer Übertragungseinrichtung

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Seilzug:

  • Seilzug muss leichtgängig sein
  • Bowdenzug darf keinen Knick aufweisen
  • Litzen dürfen nicht gebrochen sein
  • Nippel an den enden des Seiles müssen in Ordnung sein
  • Stellschrauben des Bowdenzuges müssebn sicher verschraubt und mit Kontermuttern gesichert sein.

Gestänge: 

  • Zustand des Gestänges: Beschädigungen, Scheuerstellen, verbogen, Abnützung
  • Gestänge muss ordnungsgemäß mit dem Bremshebel verbunden sein
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Leerweg am Bremshebel 

  • soll 2 bis 3cm, am Ende des Bremshebels gemessen, sein

Ist der Leerweg am Bremshebel zu groß, kann der fahrer die Bremse selbst nachstellen: 

  • bei einer Gestängebremse durch Nachdrehen der Flügelmutter
  • Bei einer Seilzugbremse durch Lösen der kontermutter an der Nachstellschraube des Bowdenzuges; anschließend wird mit der Stellschraube die Bremse nachgestellt

 

Kontrolle der Trommelbremse

An der Bremsankerplatte und am bremshebel befindet such jeweils eine markierung


Wenn sich diese beiden Markierungen bei betätigter bremse überschneiden:

  • Müssen neue Bremsbeläge montiert werden,
  • sind die Bremsbeläge zu stark abgenutzt, verlängert sich der Bremsweg und die Bremstrommel wird zerstört!

Bremslichtprobe

  • Kontrolle mit Vorderradbremse
  • Kontrolle mit Hinterradbremse

Rollbremsprobe

Mit der Rollbremsprobe wird das Ansprechverhalten beider Bremsen überprüft. Sie wird für die Vorderachse und für die Hinterradbremse getrennt durchgeführt.


Vorderradbremse: 

  • mit ca. 5 km/h fahren, Vorderradbremse betätigen
  • Das Motorrad muss stark einknicken und ruckartig zum Stillstand kommen

Hinterradbremse: 

  • mit ca. 5 km/h fahren, Hinterradbremse fest betätigen
  • Das Hinterrad muss blockieren und das Motorrad muss ruckartig zum Stillstand kommen

Fahrbremsprobe

Die Fahrbremsprobe gibt Auskunft darüber, ob die Bremswirkung beider Bremsen der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestverzögerung entspricht. Da der Maximalbremsweg durch eine gute Bremsanlage deutlich unterschritten werden kann, sollte ein Motorrad aus 50 km/h einen Bremsweg von ca. 10-12 m erreichen.

Eine ganz genaue Überprüfung der Bremsanlage ist nur in der Fachwerkstätte möglich!

Bei abgebrochenem Handbremshebel (z.B. wenn das Motorrad umgefallen ist) dürfen Sie in langsamer Fahrt zur nächsten Werkstatt weiterfahren, vorausgesetzt die Fußbremse funktioniert (Vorsicht: Der Anhalteweg wird länger, der Bremsweg wird etwa dreimal so lang).

Beleuchtung

Einschalten der Lichtstufen

  • Schalte einzelne Lichtstufen ein
  • Schalte alle Lichtstufen ein
  • Schalte die Blinker ein

Kontrolle:

  • Funktion (vorne und hinten)
  • Sauberkeit 

Überprüfung der Signaleinrichtungen

© Grafik: mmm-Software
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Lichthupe und Hupe

  • Kontrolle auf Funktion (kurz betätigen)

Lenker

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Lenkersperre lösen

  • Mit Zündschlüssel (erste Position)
  • Eventuell extra Schlüssel (je nach Motorradtype)

 

Kontrolle bei Lenkkopflager (Gabelkopflager)

  • Spiel kontrollieren (Lenker nach vorne und hinten bewegen). Es darf kein Spiel vorhanden sein! Ansonsten kann es zum Flattern des Vorderrades kommen.
  • Leichtgängigkeit kontrollieren (Lenker nach rechts und links drehen)
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Erkennen von Mängel am Gabelkopflager:

  • Lenkung eckt
  • Lenker lässt sich nur schwer bewegen
  • Beim bremsen wird ein Spiel am Gabelkopflager festgestellt.
  • Schlechtes Kurvenverhalten des Motorrades.
  • Kontrolle der Gabelkopflagerung - Motorrad steht auf dem Hauptständer. Sie umfassen bei der Radachse beide gabelholme und versuchen dabei die Gabel nach vorne und nach hinten zu bewegen. Es darf dabei kein Spiel spürbar sein!
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Kraftstoff überprüfen

  • Welcher Kraftstoff wird getankt (Betriebsanleitung oder Aufschrift am Motorrad)
  • Kraftstoffstand kontrollieren (Tankdeckel öffnen und nachsehen)
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Armaturen

 

In diesem Beispiel:

  • links der Tachometer (Geschwindigkeit)
  • rechts der Drehzahlmesser
  • in der Mitte die Kontrollleuchten
© Grafik: mmm-Software
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Schnellstoppschalter:

 

Im Notfall zur Unterbrechung der Zündung, z.B:

  • Sturz
  • Gasseil bleibt bei Vollgas hängen

Leerlaufkontrollleuchte

Leuchtet wenn kein Gang eingelegt ist (es ist derLeerlauf zwischen 1. und 2. Gang eingelegt)

Blinkerkontrollleuchte

Leuchtet wenn der Blinker eingeschaltet ist. Es kann nur eine Blinkerkontrolleuchte für beide Abbiegerichtungen (links und rechts) geben (so wie hier dargestellt), oder es kann auch für jede Seite ein eigene Blinkerkontrolleuchte geben. Bei Motorrädern mit eingebauter und eingeschalteter Warnblinkanlage blinken diese ebenfalls. 

Fernlichtkontrollleuchte

Leuchtet wenn das Fernlicht eingeschaltet ist oder die Lichthupe betätigt wird. Während das Fernlich (oder auch Aufblendlicht) immer durch eine eigene Kippbewegung am Schalter ein- und ausgeschaltet werden muss, erlischt die Lichthupe sofort nachdem der Schalter nicht mehr gedrückt wird.

Öldruckkontrollleuchte

Leuchtet wenn der Öldruck nicht stimmt (sofort Kupplung betätigen und stehenbleiben). Es kann zu einer Unterversorgung und Zerfliessung des Ölfilms in den ölfördernden, beweglichen Bauteilen des Motors und somit zu einem Verreiber (Kolbenfresser) kommen. Durch sofortiges "Auskuppeln" wird der Motor (Antrieb) vom Schaltgetriebe (Hinterrad) getrennt und sollte zu einem "Festfressen" kommen, kommt es zu keinem Blockieren des Hinterrades (ansonsten Sturz!)

Ladekontrollleuchte

Leuchtet wenn das Stromnetz des Motorrades auf Betriebsspannung ist aber der Motor nicht gestartet ist oder die Lichtmaschine keinen Strom erzeugt.

Batterie

Die elektrische Anlage eines Motorrades besteht aus:

  • Stromerzeuger
  • Stromspeicher
  • Stromverbraucher

Aufgaben::

Stromerzeuger (Lichtmaschine): Der Antrieb der Lichtmaschine erfolgt direkt durch den Motor. Ihre Aufgabe ist es, Strom zu erzeugen, damit die Verbraucher zu versorgen und die Batterie während der Fahrt wieder aufzuladen. Falls die Lichtmaschine keinen Strom erzeugt, der Strom also der Batterie entnommen wird, wird dies durch die Ladekontrollleuchte angezeigt.

Stromspeicher (Batterie): Erzeugt die Lichtmaschine keinen Strom, liefert diesen die Batterie. Der Batterie wird einerseits beim Starten Strom entnommen, andererseits muss die Batterie die Verbraucher mit Strom versorgen, wenn die Lichtmaschine zu wenig Strom produziert, z.B. bei zu geringer Motordrehzahl.


Kontrolle:

  • Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren, nötigenfalls destilliertes Wasser nachfüllen
  • Die Polanschlüsse müssen sauber sein

Stromverbraucher: Beleuchtung, Hupe, Zündanlage, Starter

Laden Sie regelmäßig die Batterie nach, wenn Sie Ihr Motorrad für längere Zeit nicht benutzen.

Spannung der Batterie (bei Ihrem Motorrad)?

Flüssigkeitsstände

LENKWERK Führerschein
© Foto: mmm-Software

Ölstand kontrollieren

  • Schauglas oder Ölmessstab bei Druckumlaufschmierung
  • Den Stand im Ausgleichsbehälter bei Trockensumpf oder Frischölschmierung
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Kontrolle am Kühlsystem

  • Kühlrippen (Luftkühlung)
  • Kühlwasserstand (Wärme- und Pumpenumlaufkühlung
Funktion der Druckumlaufschmierung
Grafik: mmm-Software

Funktion der Druckumlaufschmierung:

 

Bei der Druckumlaufschmierung befindet sich das Öl im Kurbelgehäuse (Ölsumpf). Eine Ölpumpe versorgt über Bohrungen und Leitungen auf direktem Weg die meisten Schmierstellen des Motors mit Öl; Zylinder und Kolben werden durch abgeschleudertes Öl geschmiert. Das Öl tritt an den Schmierstellen aus, fließt wieder in das Kurbelgehäuse ab und gelangt, nachdem es vorher durch Filter gereinigt wurde, erneut in den Kreislauf (Ölwechsel laut Betriebsanleitung).

Trockensumpfschmierung (Viertakter)
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Funktion der Trockensumpfschmierung:

 

Das Öl wird in einem eigenen Behälter mitgeführt. Die Anlage besitzt zwei Ölpumpen, wodurch sich im Kurbelgehäuse kein Ölsumpf bilden kann.

 

Eine Pumpe fördert das Öl vom Ölbehälter zu den Schmierstellen des Motors. Das Öl tritt an den Schmierstellen aus und fließt in das Kurbelgehäuse ab und wird von hier durch die zweite Pumpe zurück in den Ölbehälter gepumpt (Trockensumpf). Ölwechsel laut Betriebsanleitung.

Frischölschmierung bei einem Zweitaktmotor
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Funktion der Frischölschmierung (Zweitaktmotor)

 

Bei der Frischölschmierung wird das Öl in einem eigenen Behälter mitgeführt. Das Motorrad besitzt somit einen Kraftstofftank und einen Öltank. Beim Kraftstofftanken (richtige Oktanzahl) muss auch der Ölvorrat im Öltank kontrolliert werden.

Bei zu wenig Öl kann es zum Motorschaden kommen. Eventuell Festfressen des Motors (Kolbenreiber) und Blockieren des Hinterrades (Sturzgefahr). Bei zu wenig Öl im Ölbehälter eventuell Aufleuchten einer Kontrollleuchte.

Funktion der Gemischtschmierung
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Funktion der Gemischschmierung (Zweitaktmotor):

 

Vom Kraftstofftank gelangt das Benzinölgemisch in den Vergaser, wird dort mit Luft zerstäubt. Vom Vergaser wird das Benzinluftölgemisch in das Kurbelgehäuse angesaugt. An den heißen Teilen des Kurbeltriebes geht das Benzinluftgemisch in den gasförmigen Zustand über, während der verbleibende Ölnebel zu allen Teilen des Kurbeltriebes gewirbelt wird und diese schmiert. Das Benzinluftgemisch strömt anschließend über den Überströmkanal in den Zylinder. Geringe Ölmengen, die ebenfalls mitströmen, werden im Zylinder verbrannt.

Antrieb

richtige Kontrolle der Kettenspannung
© Foto: mmm-Software

Kontrolle der Kettenspannung:

  • Der Durchhang der Kette wird im belasteten zustand des Motorrades durch Hochdrücken der Kette in der Mitte zwischen den beiden Kettenzahnrädern überprüft.
  • Das Spiel der Kette muss mindestens 1cm und darf nicht mehr als 2cm betragen. Angaben in der Betriebsanleitung beachten!

 

 

 

Info:

  • Eine zu locker gespannte Kette kann vom Kennenzahnrad ablaufen bzw. die Kette wird stark abgenützt, die Kette kann am Kettenschutz oder an der Schwinge streifen.
  • Eine zu straff gespannte kette kann reißen. Das führt unter Umständen zu einem Verklemmen der Kette und Blockieren des Antriebsrades.
  • Sturzgefahr, da ein Auskuppeln in dieser Situation nutzlos ist.

Kette erneuern:

  • Wenn man die Kette vom hinteren Kettenzahnrad, mehr als eine halbe zahnhöhe abheben kann.

Kontrolle der Kettenspannung

Motorrad Nachspannen der Kette
© Foto: mmm-Software

Nachspannen der Kette 

  • Radmuttern auf beiden Seiten der Hinterradschwinge lockern
  • Kontermuttern der Kettenspanner lockern
  • Beide Spannschrauben jeweils gleich weit hineindrehen (siehe Markierungen), bis die gewünschte Spannung erreicht ist
  • Überprüfen, ob die Räder flichten, da sonst Probleme beim Spurenhalten und ungewöhnliche Kettengeräusche auftreten können (eventuell Kontrolle mit einer Spurlatte)
  • Kontermuttern festziehen
  • Radmutter wieder anziehen und sichern
  • Bei Gestängebremsen Leerweg des Fußbremshebels überprüfen
Motorrad Schmierung der Kette
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Schmierung der Kette

Je nach Einsatzbedingungen des Motorrades muss die Kette etwa alle 1000 km gereinigt und anschließend geschmiert werden. Die Reinigung der Kette erfolgt entweder mit einem eigenen Kettenreinigungsmittel oder mit Dieselöl. Nachdem sie vollständig getrocknet ist, wird sie mit Kettenspray geschmiert.

O-Ring-Ketten sind mit einer Dauerfettfüllung versehen, müssen aber dennoch äußerlich mit Kettenspray gepflegt werden.

Kontrolle der Hinterradschwingenlagerung

Motorrad Kontrolle der Hinterradschwingenlagerung
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  • Das Motorrad steht auf dem Mittelständer, das Hinterrad darf den Boden nicht berühren.
  • Du versuchst, die Hinterradschwinge seitlich wegzudrücken und wieder an dich zu ziehen (rütteln). Dabei darf kein Spiel spürbar sein.

Info:

  • Ein Spiel in der Schwingenlagerung kann bei höheren Geschwindigkeiten, in Kurven, beim Gasgeben oder Gaswegnehmen zum Pendeln führen. Das Fahrverhalten in Kurven verschlechtert sich ebenfalls. Akute Sturzgefahr! 

Kontrollen an den Stoßdämpfern

Motorrad Kontrolle an den Stoßdämpfern
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  • Sichtkontrolle, ob Öl austritt,
  • genaue Funktionsprüfung ist nur in einer Fachwerkstätte möglich,
  • Einstellung der Stoßdämpfer bei hoher Beladung oder Mitfahrer 

Kontrolle des Zahnriemenantriebes

Motorrad Kontrolle des Zahnriemenantriebes
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Der Zahnriemen wird auf folgende Dinge kontrolliert:

  • Abnützung des Zahnriemens.
  • Spannung des Zahnriemens (nach den Angaben in der Betriebsanleitung).
  • Zahnriemenscheiben müssen fluchten.

Um Pfeifgeräusche im Fahrbetrieb zu vermeiden, sollte gelegentlich der im Zahngrund festgesetzte Staub ausgebürstet werden.

Achtung: Ein zu lockerer Zahnriemen kann abspringen bzw. am Riemenschutz oder an der Schwinge streifen!

Kardanantrieb

Motorrad Kardanantrieb
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Beim Kardanantrieb stellt eine Kardanwelle die Verbindung zwischen Getriebe und dem Hinterrad her. Der Vorteil dieser Kraftübertragung liegt im geringen Wartungsaufwand:

Ölstand im Kegelgetriebe kontrollieren und das Öl alle 20.000 km (Betriebsanleitung) wechseln lassen und auf Ölaustritt achten.

Achtung: Ist zu wenig Öl im Kardanantrieb, kann es zum Blockieren des Hinterrades kommen! Akute Sturzgefahr!

Sonstiges

Kühlungsarten

Motorrad Fahrtwindkühlung
© Foto: mmm-Software

Fahrtwindkühlung

 

 

Der (oder die) Zylinder (sind) mit Kühlrippen versehen, wodurch die Zylinderoberfläche vergrößert wird. Der Fahrtwind streift über die Kühlrippen und leitet dadurch die Wärme ab. Um eine einwandfreie Kühlwirkung zu erreichen, dürfen keine Abdeckungen angebracht werden. Längeres Laufenlassen des Motors am Stand und Fahren im Windschatten eines anderen Fahrzeuges sind unbedingt zu vermeiden, ebenso längere Fahrten im Stau.

Kontrolle/Wartung:

  • Auf Sauberkeit der Kühlrippen achten
  • Nach einem Sturz auf Beschädigungen überprüfen 

Flüssigkeitspumpenkühlung


Der (oder die) Zylinder ist (sind) von einem Flüssigkeitsmantel umgeben. Mittels einer Pumpe wird die erhitzte Flüssigkeit zum Kühler befördert und gelangt abgekühlt wieder zu den Zylindern. Der Kühlflüssigkeitskreislauf wird über einen Thermostat gesteuert.

Das längere Laufenlassen des Motors am Stand ist auch bei dieser Art der Kühlung zu unterlassen.


Kontrolle/Wartung:

  • Vor der Fahrt: Kühlflüssigkeitsstand kontrollieren (gegebenenfalls nachfüllen)
  • Auf Sauberkeit des Kühlers achten (Insekten oder Schmutz nötigenfalls entfernen)
  • Während der Fahrt: Fernthermometer oder Kühlwassertemperatur-Kontrollleuchte beachten (sollte die Kontrollleuchte aufleuchten - anhalten und den Kühlmittelstand überprüfen!)
  • Vor der kälteren Jahreszeit:Frostschutzkonzentration messen lassen

Wird der Motor nicht ausreichend gekühlt, führt dies zum Blockieren des Motors ("Kolbenreiber") und somit zum "Blockieren des Hinterrades"!

© Grafik: mmm-Software
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Schmierungsarten

Die Aufgaben des Motoröls sind das Schmieren, das Abdichten, das Kühlen, das Reinigen und das Konservieren des Motors.

Druckumlaufschmierung

 

Eine Ölpumpe befördert das Öl aus der Ölwanne durch einen Ölfilter zu den einzelnen Schmierstellen und es fließt von dort wieder zurück in die Ölwanne.

Trockensumpfschmierung

 

Das Öl befindet sich in einem eigenen Ölbehälter meist außerhalb des Motorblocks. Eine Pumpe fördert das Öl aus dem Behälter zu den Schmierstellen, die zweite Pumpe saugt das Öl aus dem Kurbelgehäuse ab und pumpt es wieder zurück in den Ölbehälter.

 

 

Vorteile der Trockensumpfschmierung:

 

Durch die Trockensumpfschmierung wird einerseits bei extremer Schräglage und andererseits beim Fahren im Gelände (Steigung und Gefälle) eine optimale Schmierung gewährleistet.

 

Kontrolle und Wartung der Schmierung:

  • Vor der Fahrt: Ölstand (Ölmessstab oder Schauglas); das Motorrad muss dazu aufrecht stehen, der Motor sollte bereits einige Minuten (laut Betriebsanleitung) abgestellt sein.
  • Während der Fahrt: Öldruckkontrollleuchte
  • Regelmäßiger Ölwechsel und Ölfiltertausch laut Betriebsanleitung

Ist keine ausreichende Schmierung vorhanden, führt dies zum Blockieren des Motors ("Kolbenreiber") und somit zum Blockieren des Hinterrades. Akute Sturzgefahr!

Bekleidung

Aufgaben der Schutzbekleidung:

  • Schutz vor Sturzverletzungen
  • Witterungs- und Kälteschutz
  • Gute Erkennbarkeit, um leichter gesehen zu werden

Die Sicherheit wird durch helle auffällige Farben sowie bei Dunkelheit durch reflektierende Streifen erhöht. Zweckmäßige Schutzbekleidung ist neben einer vorausschauenden Fahrweise der wichtigste Schutz eines Motorradfahrers.


Neben dem Lederanzug gibt es mittlerweile auch Textilfasern, die ähnlich reißfest, überdies hitzebeständig und angenehm zu tragen sind. Motorradbekleidung sollte nicht flattern, da dies bei höherer Geschwindigkeit Auswirkungen auf die Fahrstabilität haben kann (Pendeln!).


Protektoren


Gute Motorradbekleidung ist mit Schutzprotektoren an Schultern, Armen und Beinen versehen und an die speziellen Bedürfnisse beim Motorradfahren angepasst. Weiters bietet richtige Schutzbekleidung einen besseren Wärme- und Windschutz.

Diese Protektoren beeinträchtigen die Bewegungsfreiheit des Fahrers nicht, sie verhärten sich erst bei einem Aufprall und bieten dadurch bessere Schutzwirkung beim Sturz.

Rückenprotektoren schützen die Wirbelsäule und bieten oft gleichzeitig einen Nierenschutz. 

Handschuhe

Auch auf den kürzesten Strecken und bei geringen Geschwindigkeiten sollten unbedingt Motorradhandschuhe getragen werden, da sich der Fahrer schon beim bloßem Umkippen automatisch mit den Händen abstützt.

Handschuhe der Temperatur entsprechend wählen! Die Handschuhinnenfläche sollte mit rutschfestem Material verstärkt sein.

Motorradstiefel


Beim Motorradfahren muss festes Schuhwerk getragen werden, welches zumindest knöchelhoch ist. Am besten bewährt haben sich Motorradstiefel.

Die Sohle eines Motorradstiefels ist so geformt, dass die Gefahr des Abrutschens von den Fussrastern möglichst gering gehalten wird.


Vorteile der Motorradstiefel:

  • Verstärkung im Knöchelbereich
  • Verstärkung an der Fußoberseite im Bereich des Schalthebels
  • Rutschfeste Sohle 

Nierengurt, Sturmhaube, Halsschutz


Der Nierengurt bietet Kälteschutz und stützt überdies die Wirbelsäule. Sturmhaube und Halsschutz schützen vor Zugluft und auch vor Insekten. Im Winter dienen beide als Kälteschutz. Durch das Aufsaugen von Schweiß wird das Innenfutter des Helmes geschont. Sturmhaube und Halsschutz sollten aus hygienischen Gründen regelmäßig gewaschen werden. 

Regenanzug


Der Regenanzug schützt vor Nässe durch Regen und Spritzwasser. Da bei Nässe meist auch die Sichtverhältnisse beeinträchtigt sind, ist es wichtig einen Regenschutz in auffälliger Farbe zu wählen, am besten mit reflektierenden Streifen als Zusatzschutz bei Dunkelheit.


Ausrüstung des Beifahrers


Obwohl nur das Tragen eines entsprechenden Sturzhelmes gesetzlich vorgeschrieben ist, sollte der Beifahrer unbedingt komplette Schutzkleidung tragen, da er dem gleichen Verletzungsrisiko wie der Fahrer ausgesetzt ist.

Plakette

Motorrad Plakette Pickerl P57a
© Foto: mmm-Software

Die wiederkehrende Begutachtung ist, ebenso wie beim Pkw, jährlich durchzuführen. Frühestens im Monat vor dem auf der Plakette ersichtlichen Termin bis spätestens 4 Monate danach ist das Motorrad einer Fachwerkstätte oder einer anderen zur Überprüfung berechtigten Stelle vorzuführen.

Wenn Verkehrssicherheit, Betriebssicherheit und Transportsicherheit gegeben sind, wird die Begutachtungsplakette für ein weiteres Jahr ausgestellt.

Ist das Motorrad mit einem Katalysator ausgestattet, erhalten Sie eine weiße Begutachtungsplakette.

Bekleidung

Helmvisier

  • Muss gereinigt sein
  • Darf nicht zerkratzt sein

Kinnriemen

  • Muss festsitzen 
© Foto: mmm-Software
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Die Ausrüstung dient als Schutz

  • vor Verletzungen bei Stürzen
  • vor Unterkühlung
  • vor dem Fahrtwind
  • vor Nässe

Eine feste Jacke (mit langen Ärmeln) und lange feste Hose sollte unbedingt getragen werden. Ebenfalls festes Schuhwerk und Handschuhe sind zu tragen.

 

Besser optisch warnen als tarnen! Machen Sie sich sichtbar!

Sitzposition

© Foto: mmm-Software
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  • Grundsätzlich wird eine bequeme Sitzposition eingenommen.
  • Die Knie liegen leicht am Benzintank an (Knieschluss).
  • Die Arme werden ganz leicht angewinkelt,
  • die Ellbogen nach innen angelegt und die Schultern bewusst entspannt 

Spiegeleinstellung

© Grafik: mmm-Software
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  • Vor Antritt jeder Fahrt die Spiegel einstellen 

Weitere Informationen und Downloads

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LENKWERK Technikheft A1, A2, A
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Die Führerschein-Manufaktur