Lehrinhalte der Praxisausbildung - Klasse B

Update: Mit 1. Dezember 2016 sind für alle Neuanmeldungen für die Vollausbildung der Klasse B 18 Fahrlektionen (a`50 Minuten) pflichtig vorgeschrieben. Die schon lange berechtigte Forderung des Fachverbandes für Fahrschulen Österreichs wurde in den letzten FSG-Novelle nun berücksichtig!!

Die Praxisausbildung dient auf der einen Seite dazu, dass im Theorieunterricht gelernte in die "Praxis" umsetzen und auf der anderen Seite geht es ja ums "Fahren lernen" und das lernt man nur nach dem Motto "Learning by Doing!". Für einen guten Ausbildungserfolg ist es daher unerlässlich die theoretische Lektionen und die praktischen Lektionen aufeinander abzustimmen.

Deshalb kannst du bei uns auch nicht gleich mit den Fahrlektionen beginnen  ohne den Theoriekurs überhaupt besucht zu haben. Aber keine Angst, du musst nicht den kompletten Theoriekurs besuchen um Fahrstunden absolvieren zu können.

 

In den ersten Fahrlektionen, der sogenannten Vorschulung und Grundschulung werden die grundlegenden Elemente der Fahrausbildung vermittelt. Schritt für Schritt wird dir die korrekte Benützung der Fahrbahn, mit richtiger und konsequenter Blicktechnik beigebracht. Wir beginnen die wichtigsten Elemente der Partnerkunde zu erklären und legen so den Grundstein für die weiteren Fahrlektionen und deinen Erfolg.

 

Die Anzahl der Fahrstunden für die Hauptschulung, welche Teil der Vollausbildung der Klasse B in der Fahrschule darstellt, sind nicht gesetzlich festgelegt. Die Fahrstundenanzahl hängt vom Geschick und Können des Fahrschülers ab. Die Hauptschulung ist der wichtigste Teil der Fahrausbildung.

Die Hauptschulung soll folgende Inhalte behandeln:

  • Kommentiertes Fahren
  • Partnerkunde (vorausschauendes Fahren, rechtzeitiges Erkennen von Gefahren, richtige Beurteilung von anderen Verkehrspartner; Annäherung an Schutzwegen und Radfahrerüberfahrten)
  • Straßenkunde (Angepasste Fahrgeschwindigkeit der Fahrbahnoberfläche entsprechend, Fahren auf ganze Sicht und halbe Sicht)
  • Fahrstreifenwechsel (richtiges Ausführen der Verhaltenskette, sicheres Setzen des Fahrtrichtungsanzeigers, Vorbeifahren und Umspuren, Korrekter Überholvorgang)
  • Einfädeln in schnellen Verkehrsfluss (Anwendung des Reißverschlusssystems, einordnen in den Fließverkehr, richtiges Ausfahren aus Parkplätzen und -streifen, Erkennen von relevanten Querstellen)
  • Befahren von Mithaltestrecken (Mithalten im Verkehrsfluss "Mitschwimmen" mit dem anderen Fahrzeugen, einhalten der richtigen Sekundenabstände auch bei wechselnden Straßen- und Witterungsverhältnissen)
  • Befahren von Gegenverkehrsstrecken (richtiges Abschätzen, schnelles Reagieren bei plötzlich auftretendem Gegenverkehr, Anpassen der richtigen Fahrgeschwindigkeit je nach Fahrbahnzustand, Witterungsverhältnisse und anderer Straßenverkehr)
  • Befahren von alarmierende Strecken (Einstellung auf versteckte Gefahren, Langsamfahrbereiche)
  • Ökonomische Fahrweise (treibstoffsparenden und materialschonendes Bewegen des Fahrzeuges im Verkehrsfluss, vorausschauendes Fahren, Richtige Beachtung von Lichtsignalen)
  • Trainieren der Sekundenmethode (Überprüfen der gefahrenen Geschwindigkeit auf Korrektheit und richtigen Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern unter Anwendung der Sekundenmethodik)
  • Durchführen von Überholmanövern (Beurteilen ob ein Überholen möglich ist, Überholverbote beachten, Überholen ohne Gefährdung und Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere dem Gegenverkehr)

Für die aufgezählten Inhalte der Hauptschulung sind laut zu verwendeten Lehrplan für die Klasse B auch unterschiedliche Straßen notwendig, wie z.B. Straßen mit viel Querverkehr, starkem Verkehr viel Gegenverkehr, zwei Fahrstreifen usw.

 

Die Sonderfahrten und die Prüfungsvorbereitung sind der Abschluss der praktischen Fahrausbildung beinhalten Überland- Autobahnfahrten auch eine Nachtfahrt und die Prüfungsvorbereitung.

Weitere Informationen und Downloads


www.LENKWERK.at - Die Führerschein-Manufaktur

Wir bringen Dich zum Führerschein - Mit Stempel und Siegel