Klasse B mit L/L17

Begleitende Schulung

Die Begleitende Schulung ist eine verpflichtende Schulungsmaßnahme bei der Ausbildungsvariante B mit L und B mit L17. Die Begleitende Schulung umfasst bei der Ausbildung B mit L eine praktische Fahrlektion und ist nach den privaten 1.000 km zu absolvieren. Bei der Ausbildung B mit L17 umfasst die Begleitende Schulung 2 Unterrichtseinheiten und ist jeweils nach den ersten und zweiten 1.000 km Ausbildungsfahrten zu absolvieren.

Wer gut lernt, hat nichts zu befürchten.

 

Erika Maier (eine besorgte Mutter)

 


LENKWERK empfiehlt vor Beginn der Übungsfahren oder Ausbildungsfahrten die KFZ-Versicherung zu kontaktieren und die L / L17-Bewerber dort zu melden.

Inhalte der Begleitenden Schulung

An der Begleitenden Schulung müssen sowohl der Führerscheinbewerber als auch die Begleitperson/Begleitpersonen teilnehmen. Die Begleitende Schulung besteht aus einem praktischen Teil (Ausbildungsfahrt) und einem individuellem Gespräch über die Erkenntnisse der Ausbildungsfahrten mit unserem LENKWERK-Fahr(schul)lehrer.

Die Fahrtenprotokolle sind zu der Begleitenden Schulung mitzunehmen.

LENKWERK-Fahrtenprotokoll

Das Fahrtenprotokoll dient dazu, die privaten Fahrten im Rahme der B mit L oder B mit L17-Ausbildung zu dokumentieren. Das Fahrtenprotokoll ist vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt bei den jeweiligen Begleitenden Schulungen und bei der dritten 1.000 km-Überprüfung bei B mit L17 abzugeben.

Durch das ausgefüllte Fahrtenprotokoll können nicht nur Sie und Ihr Begleiter die bereits gefahrenen Kilometer kontrollieren, es dient auch der Behörde als Nachweis, dass Sie die privaten Fahrten auch durchgeführt haben.

Das Fahrtenprotokoll muss vom Führerscheinwerber und den Begleiter(n) korrekt ausgefüllt werden. Beachten Sie beim Ausfüllen bitte, dass Sie jede Zeile korrekt ausfüllen (Kilometer am Anfang und am Ende, Tageszeit und Fahrbahnverhältnisse, sowie beide Unterschriften). Die Fahrschule LENKWERK ist verpflichtet, das Fahrtenprotokoll zu überprüfen und bei nicht korrekter Ausfüllung die Annahme verweigern.

Dauer der privaten Fahrten

Die Mindestdauer für das Abfahren der 1.000 Kilometer darf 2 Wochen nicht unterschreiten. Beachten Sie bitte, dass diese 2 Wochen die kürztest mögliche Zeit, aber nicht unbedingt das Optimum für den Führerscheinwerber darstellen. Eine ordentliche didaktische Ausbildung bei den Übungsfahrten, bzw. Ausbildungsfahrten braucht Zeit!

Mindestdauer für 1.000 km Übungsfahrten/Ausbildungsfahrten

  • Bei der Durchführung von Übungs- oder Ausbildungsfahrten gilt für den Bewerber als auch für Sie eine Alkoholgrenze  von 0,1 Promille (anstatt 0,5 Promille)
  • Für die Personenbeförderung gelten keine besonderen Bestimmungen. Es dürfen so viele Personen mitgenommen werden, wie die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeuges angibt, Die Begleitperson muss jedoch neben dem Bewerber sitzen.
  • Übungs- oder Ausbildungsfahrten dürfen nur im Inland durchgeführt werden
  • Das Ziehen von Anhängern ist zulässig

Alle Begleitende Schulungen bei B mit L17

1.000 km

Nach mindestens 1.000 km privat gefahrenen Ausbildungsfahrten, die sich über einen Mindestzeitraum von 14 Tagen (2 Wochen) erstrecken müssen, erfolgt mit einem Fahr(schul)lehrer die erste begleitende Schulung. Zur begleitenden Schulung kommen Sie bitte nicht alleine. Nehmen Sie noch "folgende Dinge" mit:

  • Einen Ihrer Begleitpersonen, natürlich können es - wenn Sie zwei Begleiter angegeben haben - auch beide sein
  • Ein Ausbildungsfahrzeug - am besten jenes - mit dem Sie die 1.000 km Privatfahrten absolviert haben, vorne und hinten korrekt mit "Ausbildungsfahrt" gekennzeichnet
  • Die  Bewilligung der Behörde über die Durchführung von Ausbildungsfahrten
  • Das korrekt ausgefüllte Fahrtenprotokoll mit mindestens 1.000 km Ausbildungsfahrten
  • Die LENKWERK-Ausbildungskarte

Vereinbaren Sie bitte rechtzeitig Ihren Wunschtermin bei uns, sodass keine unnötigen Wartezeiten enstehen und Ihre Ausbildung zügig weitergehen kann.


2.000 km

Nach weiteren, mindestens 1.000 km privat gefahrenen Ausbildungsfahrten, die sich über einen Mindestzeitraum von 14 Tagen (2 Wochen) erstrecken müssen, erfolgt mit einem Fahr(schul)lehrer die zweite begleitende Schulung. Zur begleitenden Schulung kommen Sie bitte nicht alleine. Nehmen Sie noch "folgende Dinge" mit:

  • Einen Ihrer Begleitpersonen, natürlich können es - wenn Sie zwei Begleiter angegeben haben - auch beide sein
  • Ein Ausbildungsfahrzeug - am besten jenes - mit dem Sie die 1.000 km Privatfahrten absolviert haben, vorne und hinten korrekt mit "Ausbildungsfahrt" gekennzeichnet
  • Die  Bewilligung der Behörde über die Durchführung von Ausbildungsfahrten
  • Das korrekt ausgefüllte Fahrtenprotokoll mit mindestens 1.000 km Ausbildungsfahrten
  • Die LENKWERK-Ausbildungskarte

Vereinbaren Sie bitte rechtzeitig Ihren Wunschtermin bei uns, sodass keine unnötigen Wartezeiten enstehen und Ihre Ausbildung zügig weitergehen kann.


3.000 km

Nach weiteren, mindestens 1.000 km privat gefahrenen Ausbildungsfahrten, die sich über einen Mindestzeitraum von 14 Tagen (2 Wochen) erstrecken müssen, erfolgt mit einem Fahr(schul)lehrer die letzten drei praktischen Fahrlektionen. Beachten Sie bitte, dass für die letzten drei Fahrlektionen kein Begleiter notwendig ist. Nehmen Sie "folgende Dinge" bitte mit:

  • Das korrekt ausgefüllte Fahrtenprotokoll mit mindestens 1.000 km Ausbildungsfahrten
  • Die LENKWERK-Ausbildungskarte

Es werden folgende Themenschwerpunkte bei der Abschlußausbildung abgearbeitet:

  • Fahrten außerhalb des Ortsgebieten (Freilandstraßen)
  • Fahrten auf der Autobahn
  • Eine simulierte Fahrprüfung

Die Abschlußausbildung wird mit dem Fahrschulfahrzeug und Ihrem LENKWERK-Fahrlehrer absolviert.

 

Vereinbaren Sie bitte rechtzeitig Ihren Wunschtermin bei uns, sodass keine unnötigen Wartezeiten enstehen und Ihre Ausbildung zügig weitergehen kann.


Begleitende Schulung bei B mit L

1.000 km

Nach weiteren, mindestens 1.000 km privat gefahrenen Ausbildungsfahrten, die sich über einen Mindestzeitraum von 14 Tagen (2 Wochen) erstrecken müssen, erfolgt mit einem Fahr(schul)lehrer die zweite begleitende Schulung. Zur begleitenden Schulung kommen Sie bitte nicht alleine. Nehmen Sie noch "folgende Dinge" mit:

  • Einen Ihrer Begleitpersonen, natürlich können es - wenn Sie zwei Begleiter angegeben haben - auch beide sein
  • Ein Ausbildungsfahrzeug - am besten jenes - mit dem Sie die 1.000 km Privatfahrten absolviert haben, vorne und hinten korrekt mit "Ausbildungsfahrt" gekennzeichnet
  • Die  Bewilligung der Behörde über die Durchführung von Ausbildungsfahrten
  • Das korrekt ausgefüllte Fahrtenprotokoll mit mindestens 1.000 km Ausbildungsfahrten
  • Die LENKWERK-Ausbildungskarte

Vereinbaren Sie bitte rechtzeitig Ihren Wunschtermin bei uns, sodass keine unnötigen Wartezeiten enstehen und Ihre Ausbildung zügig weitergehen kann.


Ausstattung des Ausbildungsfahrzeugs

Das Ausbildungsfahrzeug muss keine bestimmte Kriterien (z.B.: hinsichtlich Handbremse, Zündschloss oder Schaltung) erfüllen, um damit Übungsfahrten im Rahmen der 'Lenkberechtigung der Klasse B mit L' oder Ausbildungsfahrten im Rahmen der 'vorgezogenen Lenkberechtigung für die Klasse B - L17' durchführen zu können. Es können auch mehrere Fahrzeuge als Ausbildungsfahrzeuge verwendet werden.

 

Wenn das Ausbildungsfahrzeug nicht auf die Bewerberin/den Bewerber oder eine Begleitperson zugelassen ist, muss der Zulassungsbesitzer des KFZ eine schriftliche Zustimmung geben, dass dieses für Übungs-/Ausbildungsfahrten und Prüfungsfahrten verwendet werden darf.

Weitere Informationen und Downloads